Arnika
ARNIKA Arnica montana
Verwendete Teile: Blüten, teilweise auch ganze Pflanze mit Wurzel
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Heilende Wirkung:
- beschleunigt die Wundheilung
- entzündungshemmend
- regt den Kreislauf an
Beschreibung:
Aromatische, bis 30 cm hohe, ausdauernde Pflanze mit grundständiger Blattrosette aus verkehrt eiförmigen Blättern und leuchtend gelben Korbblüten.
Anwendungen:
- Als Salbe oder Kompresse zur Behandlung von Quetschungen Verstauchungen und Muskelschmerzen, da die lokale Blutversorgung verbessert wird und die Heilung beschleunigt wird.
- Innerlich wird Arnika nurmehr in homöopathischen Verdünnungen angewendet, vornehmlich bei Schock, Verletzungen und gegen Schmerzen.
- Als Abkochung oder Tinktur eingenommern, regt sie den Kreislauf an: sie ist aber auch ein wertvolles Mittel bei Angina pectoris und einem schwachen oder unregelmäßig arbeitendem Herzen
In der europäischen Volksmedizin ist Arnika schon immer sehr häufig verwendet worden. Auch Goethe hat im hohen Alter Arnikatee getrunken, um seine Angina zu lindern.
Neben dem Johanniskraut ist Arnika wohl eine der volkstümlichen Heilpflanzen. Leider müssen wir darauf hinweisen, dass die Arnikabestände dramatisch zurück-gegangen sind – daran sind aber nicht die Heilkräutersammler schuld. Viele Almwiesen werden nur einmal im Jahr oder gar nicht mehr gemäht – somit wachsen wieder immer mehr Sträucher und Bäume und der natürliche Lebensraum des Arnika geht somit verloren.
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